KFO-Prophylaxe

Systematische Prophylaxe während der KFO-Behandlung ist wichtig!

Prophylaxe

Prophylaxe während der KFO-Behandlung

Kieferorthopaedische Prophylaxe

Kieferorthopaedische Prophylaxe

Sollte bei Ihnen oder Ihrem Kind eine kieferorthopädische Behandlung mit einem festsitzenden Gerät ( Multiband etc.) nötig werden, entstehen zusätzliche Ecken und Winkel, an denen sich vermehrt Bakterien festsetzen.

Hinzu kommt, daß die natürliche Selbstreinigung der Zähne sehr eingeschränkt wird und die Reinigung mit der Zahnbürste viel aufwendiger und schwieriger ist.

Das Risiko von Entkalkungen auf den deutlich sichtbaren Außenflächen der Zähne steigt um ein vielfaches.

Während einer Behandlung mit herausnehmbaren Apparaturen sind die Zähne durch den ständigen Kontakt mit der Spange mehr Kariesgefährdet. Auch hier ist die natürlich Selbstreinigung eingeschränkt.

Wir reinigen mit Spezialinstrumenten professionell und perfekt 100% Ihrer Zahnoberflächen und herausnehmbaren Spangen. Anschließend überziehen wir Ihre Zähne mit einem Schutzlack. Nun sind Sie bestens gegen Karies und Zahnfleischerkrankungen gerüstet.

Prophylaxe heißt zahngesund ein Leben lang.

Machen Sie mit!

Bracketversiegelung

Bracketumfeldversiegelung

Eine der wichtigsten Patientenaufgaben während einer Behandlung mit festsitzenden Geräten ist neben der Mitarbeit eine exzellente Mundhygenie. Bei dieser Behandlung besteht keine Gefahr für den Zahnschmelz, solange alle Beläge um die Brackets herum ordentlich und gewissenhaft entfernt werden.

Verbleiben die Beläge über eine längere Zeit auf dem Zahnschmelz, so kommt es zu einer Demineralisation des Zahnschmelzes. Dies äußert sich in weißen bis bräunlichen Flecken auf dem Zahn. Besonders häufig sieht man diese Entkalkungen am Bracketrand, vor allem zwischen Bracket und Zahnfleischsaum. Diese Demineralisierung ist nicht rückgängig zu machen.

Um die Gefahren einer Demineralisation des Zahnschmelzes auf ein Minimum zu reduzieren, besteht die Möglichkeit, vor dem Einsetzen der festsitzenden Apparatur die Zahnflächen mit einem fluoridabgebenden Bonding zu versiegeln. Diese Versiegelung befreit natürlich nicht von der Notwendigkeit einer gewissenhaften Mundhygiene. Sie soll lediglich das Risiko von Erkrankungen minimieren.

Das Ergebnis sind perfekt saubere und gesunde Zähne

Tips für Eltern

Tips für Eltern

1. Ist Stillen für die Kiefer- und Zahnentwicklung wichtig?

Wenn möglich, sollten Sie Ihren Säugling stillen. Muttermilch ist die beste Säuglingsnahrung . Der Körperkontakt beruhigt das Kind gleichzeitig. Durch das Saugen werden Kiefer, Lippen, Zunge und die übrige Kopf- und Halsmuskulatur gekräftigt und erhalten die richtige ausgewogene Form und Stärke. Das Stillen strengt Ihr Kind an, es wird müde und schläft zufrieden. Ohne diese Anstrengung entwickelt sich die Zahn- und Kieferstellung unregelmäßig; Eine kieferorthopädische Behandlung ist vorprogrammiert. Falls Sie nicht stillen, sollten Sie keinesfalls das Loch im Sauger der Flasche erweitern. Auch bei Flaschennahrung sollte sich Ihr Kind anstrengen müssen.

2. Wann soll man das Lutschen und Nuckeln abgewöhnen?

Das Lutschen am Daumen oder an den Fingern ist in den ersten 1 ½ Lebensjahren völlig normal. Bis spätestens zum 4. Lebensjahr sollte Ihr Kind nicht mehr lutschen oder Schnuller gebrauchen, da die Kiefer so verformt werden können, dass es zu Zahnfehlstellungen kommt. Sollte sich Ihr Kind trotz viel Geduld und Lob das Nuckeln oder Lutschen nicht abgewöhnen können, wenden Sie sich an uns. Falls Ihr Kind einen Schnuller nimmt, sollten Sie nur kiefergerecht geformte Sauger verwenden.

3. Welche Aufgaben haben die Milchzähne, wie wichtig sind sie?

Die Milchzähne haben grundsätzlich die selben Aufgaben wie die bleibenden Zähne: Sie dienen dem Abbeißen und Zerkleinern der Nahrung, der Sprachbildung und haben zusätzlich noch die Platzhalterfunktion für das bleibende Gebiss. Die Milch-Zähne bedürfen der gleichen intensiven Pflege und Behandlung wie die nachfolgenden Zähne.

4. Wann und wo erscheint der erste bleibende Zahn?

Zwischen dem 5. Und 7. Lebensjahr brechen hinter den letzten Milchbackenzähnen die ersten bleibenden Backenzähne durch. Sie werden oft irrtümlich als Milchzähne angesehen. Die Frontzähne wechseln normalerweise als erste Zähne.

5. Und wenn die Zähne schief oder verdreht herauswachsen?

Die Zähne wachsen in der Regel selten so gerade heraus, wie sie später einmal stehen werden. Häufig stellen sie sich durch die Muskelfunktion – vor allem Lippe und Zunge – regelrecht ein. Besonders in der ersten Phase des Wechselgebisses (5 – 7 Jahre) ist für die bleibenden Zähne in dem noch kleinen Kiefer wenig Platz.

6. Was kann man durch Ernährung für die Zähne tun?

Die Ernährung ist für die Zähne in doppelter Hinsicht wichtig. Einerseits werden den Zähnen während Ihrer Entwicklung über die Blutbahn die notwendigen Stoffe zur Mineralisierung ( Verkalkung ) zugeführt. Andererseits wirkt die Nahrung in der Mundhöhle direkt auf die Zähne ein. Grundsätzlich sind alle naturbelassenen Produkte als Lebensmittel zu bevorzugen; z. B. Frischobst, Vollkornbrot, Frischkornmüsli, frische Salate, Nüsse, Eier, Milchprodukte wie Joghurt, Quark und Käse. An Getränken sind Mineralwässer, Milch, Tee aus Blüten und Kräutern den Limonaden, der Cola und den gesüßten Babytees vorzuziehen. Allgemein gilt: alle mit Zucker gesüßten Speisen und Getränke schaden den Zähnen und der allgemeinen Gesundheit, besonders wenn sie häufig und zwischendurch genommen werden! Achten Sie vor allem auf den versteckten Zucker in Kakaogetränkepulver, Nuss – Nougat Creme, Gummibärchen, Lakritz und Limonaden, Hustensaft usw. Auf vielen Verpackungen ist der Hinweis auf Zucker abgedruckt. Bei Glucose, Saccharose, Dextrose, Traubenzucker, Sirup, Fruktose, Maltose, Lactose handelt es sich um Zucker! Honig und Trockenfrüchte sind nicht nur klebrig, sondern auch sehr zuckerhaltig (Zähne putzen !). Süßwaren, auf deren Verpackung das abgebildete “Zahnmännchen mit Schirm” zu sehen ist, sind zahnfreundlich und deshalb als Alternative zu zuckerhaltigen Süßwaren zu empfehlen.

7. Wann beginnen Sie mit der Zahnpflege Ihres Kindes?

Sie sollten nach Erscheinen der ersten Zähne mit einer weichen Babyzahnbürste ohne Paste einmal täglich reinigen. Nach dem 2. Geburtstag benutzen Sie bitte zusätzlich eine sehr geringe Menge Kinderzahnpasta! Auch wenn Ihr Kind selbständiger wird, müssen Sie vor- oder nachsäubern. Erst mit ca. 6 Jahren ist die Feinmotorik der Hände so weit, dass alle Zahnflächen selbständig gesäubert werden können. Sie müssen aber weiterhin regelmäßig die Zahnpflege Ihres Kindes kontrollieren und ggf. nachputzen.